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Anmeldung, Ummeldung und Abmeldung

Anmeldung & Ummeldung
Meldepflichtig ist, wer eine Wohnung in der Gemeinde Gangelt bezieht.Sie sollten sich innerhalb zwei Wochen nach Einzug in unserem Bürgerbüro anmelden. Eine vorzeitige Anmeldung ist nicht möglich, da Ausweis- und Fahrzeugpapiere nicht im Vorhinein geändert werden können. Bei Familien braucht nur einer der Meldepflichtigen vorzusprechen (es genügt eine Unterschrift). Sie muss jedoch in der Lage sein, über alle Meldepflichtigen die erforderlichen Auskünfte erteilen zu können, insbesondere über weitere Wohnungen und deren Status (Haupt-/Nebenwohnung). 

Es wird der Personalausweis oder der Reisepass von jeder anzumeldenden Person benötigt.
Wer meldepflichtig ist, kann sich vertreten lassen. Geben Sie dieser Person bitte eine qualifizierte Vollmacht sowie Ihren Personalausweis mit.
Eine Vollmacht ist auch für volljährige Familienmitglieder (Kinder, Ehegatten) erforderlich.

Für Personen, für die ein Pfleger oder Betreuer bestellt ist, der das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, liegt die Pflicht bei dieser Betreuungsperson. Die Bestellung (der Gerichtsbeschluss) ist dann mitzubringen.

Bei einem Wohnungswechsel ist zu beachten, dass auch im Fahrzeugschein die neue Adresse vermerkt werden muss. Dieser kann ebenfalls in unserem Bürgerbüro umgeschrieben werden (jedoch nur HS-Kennzeichen). Die Gebühren für die Umschreibung des KFZ-Scheines entnehmen Sie bitte der Gebührenordnung.

Abmeldung / Wegzug
Eine Abmeldung beim alten Wohnsitz ist nicht nötig, da diese automatisiert auf elektronischem Weg durch die zuziehende Gemeinde erfolgt. Das gilt innerhalb Deutschlands.
Sollte ein Wegzug ins Ausland erfolgen ist eine Abmeldung jedoch zwingend erforderlich.

Hier fallen keine weiteren Gebühren an. 

Führungszeugnis

Im polizeilichen Führungszeugnis wird neben den vollständigen Personalien hauptsächlich vermerkt, ob die betreffende Person vorbestraft ist oder nicht. Sie können es im Bürgerservice beantragen, wenn Sie in Gangelt gemeldet sind. Erstellt und verschickt wird es dann vom Bundeszentralregister in Bonn. Die Bearbeitungszeit dauert ca. vierzehn Tage.

Man unterscheidet zwischen Privatführungszeugnissen (Belegart N) und Behördenführungszeugnissen (Belegart O). Ein Privatführungszeugnis wird in der Regel für persönliche Zwecke ausgestellt und zu Ihnen nach Hause geschickt. Ein Behördenführungszeugnis wird direkt an eine deutsche Behörde gesandt. Bei der Belegart P können Sie es zuvor beim Amtsgericht einsehen.

Ein Erweitertes Führungszeugnis kann von Personen beantragt werden, die beruflich, ehrenamtlich oder in sonstiger Weise kinder- oder jugendnah tätig sind oder tätig werden wollen. Im Rahmen der Antragstellung ist eine schriftliche Aufforderung der Stelle vorzulegen, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des §30a Absatz 1 BZRG vorliegen.

Geben Sie bitte unbedingt an, welche der beiden Führungszeugnisarten Sie wünschen. Für den Fall, dass Sie ein Behördenführungszeugnis wünschen, vergessen Sie bitte nicht, die Adresse der entsprechenden Behörde und das Aktenzeichen oder den Verwendungszweck anzugeben.

Bei der persönlichen Beantragung im Bürgerbüro weisen Sie bitte Ihre Identität nach. Bringen Sie hierzu Ihren Personalausweis oder Reisepass mit. Ein Führungszeugnisse kann in der Regel nur persönlich beantragt werden.

Die Gebühren entnehmen Sie bitte der Gebührenordnung. Bitte bewahren Sie die Quittung auf, falls wider Erwarten das beantragte Führungszeugnis nicht eingehen sollte.

Personalausweis

Der Personalausweis hat das praktische Format einer Scheckkarte. Außerdem ist ein Chip integriert, auf dem die persönlichen Daten, das Bild, und auf Wunsch auch zwei Fingerabdrücke gespeichert werden. Wahlweise kann in dem Chip eine sogenannte Online-Ausweisfunktion freigeschaltet werden.
Der neue Personalausweis kann aber natürlich wie bisher als sogenannter Sichtausweis verwendet werden. Die Nutzung der neuen elektronischen Funktionen ist also vollkommen freiwillig. Wenn Sie wollen, können sie einfach ausgeschaltet werden.

Weitere Informationen über den Personalausweis erhalten Sie online unter: http://www.personalausweisportal.de

Die Gültigkeit des Dokuments beträgt zehn Jahre, bei unter 24-Jährigen sechs Jahre.

Alle Deutschen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und der Meldepflicht unterliegen, sind verpflichtet, einen gültigen Personalausweis oder einen gültigen Reisepass zu besitzen. Dies gilt jedoch nicht für Personen, die von der Ausweispflicht befreit sind. siehe Informationen Befreiung von der Ausweispflicht
 
Im Regelfall wird ein Personalausweis für Personen ab 16 Jahre ausgestellt. Bei Jugendlichen unter 12 Jahren, die einen Ausweis benötigen, wird im Allgemeinen ein Kinderreisepass ausgestellt. Personalausweise können aber auch für Kinder jedes Alters beantragt werden, beispielsweise für Reisen innerhalb der Europäischen Union.

Der Antrag auf Ausstellung eines Personalausweises muss persönlich gestellt und unterschrieben werden. Der Personalausweis wird von der Bundesdruckerei in Berlin ausgestellt. Die Bearbeitung dauert ca. zwei bis drei Wochen.

Sollten Sie den Personalausweis früher benötigen (z. B. unverhoffter Antritt einer Reise, Personalausweis abgelaufen, verloren oder gestohlen), können Sie einen vorläufigen Personalausweis, der drei Monate Gültigkeit hat, beantragen. Diesen erhalten Sie im Bürgerbüro sofort. Gleichzeitig müssen Sie jedoch den "normalen" Personalausweis mit beantragen.
Aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen der Länder erhalten Sie über die jeweiligen Landesvertretungen (Botschaften, Konsulate).
Diese finden Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

Notwendige Unterlagen

  • Bisheriger Personalausweis, Reisepass oder Kinderausweis bzw. Kinderreisepass
  • ein aktuelles biometrietaugliches Lichtbild in der Größe 45 mm x 35 mm im Hochformat ohne Rand
  • Sind Ihre Ausweisdokumente nicht mehr vorhanden, bringen Sie bitte Ihr Familienstammbuch oder Ihre Geburts- oder Heiratsurkunde mit
  • zusätzlich sind bei der Erstbeantragung für Personen unter 16 Jahren die Unterschriften und Personalausweise beider Elternteile vorzulegen


Mit der Abholung des Personalausweises können Sie eine andere Person schriftlich bevollmächtigen. Diese Person muss sich jedoch ausweisen können und den bisherigen Personalausweis des Antragstellers vorlegen. Der Personalausweis kann in diesem Fall nur mit ausgeschalteter elektronischer Ausweisfunktion (eID) ausgehändigt werden.



Der alte Personalausweis wird nach Ablauf der Gültigkeit eingezogen und entwertet. Auf Wunsch geben wir Ihnen Ihren entwerteten Ausweis gerne als Andenken zurück.

Die Gebühren entnehmen Sie bitte der aktuellen Gebührenordnung

Reisepass & Kinderreisepass

Für die Beantragung eines Reisepasses sind folgende Unterlagen erforderlich:
  • Personalausweis. Falls keine Ausweise mehr vorhanden das Familienstammbuch oder eine Geburts- oder Heiratsurkunde
  • ein biometrisches Lichtbild (Größe: 45 x 35 mm, Hochformat ohne Rand) aus neuerer Zeit, ohne Kopfbedeckung
  • Da eine Unterschriftsleistung und Fingerabdrücke erforderlich sind, ist die persönliche Anwesenheit bei der Antragstellung erforderlich. 

Die Gültigkeit eines Reisepasses beträgt 10 Jahre, bei Personen unter 24 Jahren 6 Jahre. Die Reisepässe werden zentral in der Bundesdruckerei in Berlin produziert und benötigen eine Bearbeitungszeit von ca. 2 bis 3 Wochen.
Für eilige Fälle gibt es den Expressreisepass, der innerhalb von 4 Werktagen abholbereit ist. 
In Ausnahmefällen kann ein vorläufiger Reisepass (Gültigkeitsdauer ca. 1 Jahr) beantragt werden. Die Ausstellung ist sofort möglich. Dabei sind unbedingt die Einreisebestimmungen des Reiselandes zu beachten.


Kinderreisepässe sind in vielen Ländern anerkannt, bekannte Ausnahmen sind z.B. die USA. In diesen Fällen ist ein regulärer Reisepass nötig (siehe Abschnitt oben). Bitte erkundigen Sie sich vor der Reise, welches Dokument Ihr Kind benötigt. Verbindliche Auskünfte darüber, ob der Kinderreisepass im Zielstaat der Reise als Pass anerkannt wird, können nur dessen Behörden erteilen, beispielsweise die Botschaft oder das Konsulat des Reiselandes.


Jeder Kinderreispass ist mit einem Lichtbild auszustellen. Ist das Kind bereits 10 Jahre alt, muss es den Kinderreisepass unterschreiben. Fingerabdrücke werden in Kinderreisepässe nicht aufgenommen.

Bringen Sie bitte mit:
  • die Geburts- bzw. Abstammungsurkunde (stellt das Standesamt des Geburtsortes aus)
  • soweit vorhanden: Kinderausweis / Kinderreisepass
  • ein biometrisches Lichtbild
  • Ihr Kind - für die eigene Unterschrift im Kinderreisepass (gilt nicht für Kleinkinder)

Den Antrag für den Kinderreisepass müssen die Personensorgeberechtigten (Mutter und Vater oder Betreuer/in) stellen. Falls nur ein Elternteil vorspricht, ist eine gleichlautende schriftliche Erklärung der/des weiteren Personensorgeberechtigten und deren/dessen Personalausweis oder Pass vorzulegen. Ein Muster für eine Vollmacht finden Sie unten. Gegebenenfalls ist ein Sorgerechtsbeschluss vorzulegen, bei Bestehen einer Betreuung wird die Bestellungsurkunde benötigt.

Der Kinderreisepass wir sofort ausgestellt. Die Gültigkeitsdauer der ersten Ausstellung beträgt 6 Jahre. Er kann vor Ablauf der Gültigkeitsdauer einmal verlängert werden, maximal aber mit einer Gültigkeit bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Auch dieser Antrag ist von den Personensorgeberechtigten zu stellen.

Passbeantragung - Information für Niederländer

Sollten Sie Ihren Wohnsitz in der Gemeinde Gangelt haben und einen neuen niederländischen Pass benötigen, so wenden Sie sich bitte an das

Generalkonsulat des Königreiches der Niederlande in Düsseldorf, Tel. 0211-179301-0.

http://dusseldorf.nlkonsulat.org/


Dort können Sie sich beraten lassen und erfragen, welche Dokumente Sie in Ihrem speziellem Fall benötigen. Für die Passbeantragung ist in den meisten Fällen eine Aufenthaltsbescheinigung notwendig, die Sie in unserem Bürgerservice bekommen.

Hinweis: Niederländer in der Grenzregion können ihre Reisedokumente auch in Enschede, Maastricht und Echt-Susteren beantragen.

Wohnungsgeberbestätigung

Am 01. November 2015 trat das neue Bundesmeldegesetz in Kraft und löste die bestehenden melderechtlichen Vorschriften ab. Es bleibt bei der in Deutschland bekannten Pflicht zur An- und Abmeldung bei der Meldebehörde. Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden. Bei der Anmeldung müssen für alle zuziehenden Personen die Personalausweise und/oder die Reisepässe vorgelegt werden. Neu ist die Vorlage einer vom Wohnungsgeber bzw. vom Vermieter ausgestellten schriftlichen Bestätigung über den erfolgten Wohnungsbezug. Der Download des entsprechenden Formulars erfolgt direkt über folgenden Link:Formular