Traditionell findet in Stahe-Niederbusch-Hohenbusch immer am ersten Samstag nach Karneval der Dorfputz statt. Am 21.02.2026 trafen sich Familien, Vereinsmitglieder sowie Jung und Alt am Dorfhaus zur Sammlung.
Die Teilnehmer wurden tatkräftig unterstützt durch die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Gangelt. Die Jugendfeuerwehr beteiligt sich jedes Jahr wechselnd an sozialen Projekten in den Ortschaften. In diesem Jahr erfolgte die Teilnahme am Dorfputz in der Dreidörfergemeinschaft.
So folgten am Samstag ca. 50 Teilnehmer dem Aufruf zur Säuberung der Wege und Straßenränder. Im Anschluss an die Sammelaktion wurde vom Dorfverein zu einem Frühstück mit Kaffee, Brötchen und Gebäck eingeladen.
Wie schon in den Vorjahren hatte der Ortsvorsteher Jens Fleischer auch in diesem Jahr zur großen Müllsammelaktion in und um Langbroich-Harzelt aufgerufen. Über die Ortsvereine und über den Langbroich-Harzelt Whatsapp-Kanal wurde für die Aktion geworben. So fanden sich am Samstag den 21. Februar 2026 rund 45 umweltbewusste Freiwillige an der Bürgerhalle Langbroich-Harzelt ein, um in der rund zweistündigen Aktion Langbroich und Harzelt von achtlos entsorgtem Müll und Unrat sowie auch den Resten des eine Woche zuvor stattgefundenen Karnevalszuges zu befreien.In und rund um beide Ortschaften und bis an die Ortsgrenze von Breberen, wurden mit mehreren Gruppen Straßen, Weiden, Felder und der Bereich rund um die Bürgerhalle und die Ortsmitte gesäubert. Sehr erfreulich war, dass sich auch in diesem Jahr wieder mehrere Jugendliche und Kinder an der Müllsammelaktion beteiligten.Im Rahmen der Aktion stellte die Gemeindeverwaltung Gangelt einen Pritschenwagen, Container, Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Die Entsorgung des Mülls, an dessen Kosten sich auch der Kreis Heinsberg beteiligt, erfolgt durch den Bauhof der Gemeinde Gangelt.Die Frauengemeinschaft sorgte am Ende der Aktion bestens für das leibliche Wohl der Helfer – denn Arbeit macht bekanntlich hungrig.Herzlichen Dank nochmals den fleißigen Helfern, der Frauengemeinschaft und der Gemeindeverwaltung Gangelt für die Unterstützung.
Aufruf zur Einreichung von Projektideen für die LEADER- und Kleinprojekteförderung in der WestzipfelregionBis zum 30. April 2026 können Interessierte ihre Projektideen zur Förderung einreichen und von einer finanziellen Unterstützung profitieren.Neue Chancen für innovative Projektideen, die das Dorfleben bereichern, die regionale Infrastruktur stärken oder neue Impulse für die Westzipfelregion setzen: Bis zum 30. April 2026 können Interessierte ihre Ideen beim Regionalmanagement einreichen – sowohl für die Kleinprojekteförderung 2026 als auch für die LEADER-Förderung. Voraussetzung für eine Bewerbung ist in beiden Programmen, dass der Umsetzungsort des Projekts im Gebiet der Westzipfelregion liegt, die Maßnahme öffentlich zugänglich ist und nicht ausschließlich vereinsinternen Zwecken dient.LEADER ist eine Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Das Programm dient der Strukturförderung des ländlichen Raums und wird aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) finanziert. Ziel der Förderung ist die Unterstützung einer eigenständigen und nachhaltigen Regionalentwicklung.Der Fördersatz bei LEADER liegt in der Regel bei 70 Prozent, die maximale Fördersumme für ein Projekt bei 250.000 Euro. Die eingereichten Projekte müssen einen Mehrwert im Sinne der Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) der Westzipfelregion bieten und mindestens einem der folgenden Handlungsfelder zuzuordnen sein: Klima-/ Umweltschutz & Ortsentwicklung, Dorfleben & Daseinsvorsorge sowie Regionale Wertschöpfung. Gesucht werden insbesondere Ideen, die eine gewisse Strahlkraft über das eigene Dorf hinaus entfalten.Die Kleinprojekteförderung richtet sich an Vereine, Initiativen, Privatpersonen und Kommunen, die ihre Ideen kurzfristig und wirkungsvoll umsetzen möchten. Gefördert werden Projekte, die innerhalb eines Kalenderjahres realisierbar sind. Die Unterstützung beträgt 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, maximal jedoch 16.000 Euro pro Projekt.Ermöglicht wird das Förderprogramm durch Mittel des Bundes und des Landes NRW sowie durch die Kofinanzierung der Kommunen Gangelt, Heinsberg, Selfkant und Waldfeucht. Da die Zuweisung der Landesmittel noch ausstehend ist, erfolgt der Bewerbungsaufruf unter dem Vorbehalt der Genehmigung dieser Mittel.Bereits zahlreiche Projekte konnten in den vergangenen drei Jahren realisiert werden - viele weitere befinden sich derzeit in Umsetzung.Infobroschüren über die Gemeindeteile des Selfkants, eine Wasserspielanlage für den Spielplatz in Niederbusch, die Anschaffung eines LKW zur Versorgung der Heinsberger Tafelkunden, ein multifunktionales Kleinspielfeld in Schafhausen oder die Errichtung eines Mehrgenerationenplatzes in Karken sind nur einige Beispiele, die mit Hilfe der LEADER-Förderung erfolgreich unterstützt werden konnten. In der letzten Sitzung des Projektauswahlgremiums Anfang Februar 2026 wurden zudem neun weitere Ideen aus dem vergangenen Aufruf als förderwürdig bewertet.Über die Kleinprojekteförderung konnten seit 2023 bereits 61 Projekte in der Westzipfelregion realisiert werden. Die Errichtung von Dorfplätzen, die Ausstattung für Dorfgemeinschaftshäuser und Jugendräume, Anschaffungen für Ortsgemeinschaften oder Kunstwerke sind hier beispielhaft zu nennen. Eine Übersicht der umgesetzten Projekte wird in Kürze auf der Webseite der LAG unter www.westzipfelregion.de verfügbar sein.Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, sich vor der Bewerbungsstellung mit dem Regionalmanagement der Westzipfelregion in Verbindung zu setzen. So kann bereits im Vorfeld der Antragsstellung die Förderwürdigkeit geprüft und das weitere Vorgehen besprochen werden!Erreichbar ist das Regionalmanagement unter der E-Mail-Adresse oder per Telefon unter 0152/59140675.
Ab diesem Jahr bietet die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für den Kreis Heinsberg eine offene Sprechstunde im Rathaus der Gemeinde Gangelt an.
Die offene Sprechstunde findet jeden ersten Mittwoch im Monat in der Zeit von 10.00 – 11.00 Uhr im Raum 102 statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Die EUTB berät kostenlos Menschen mit Behinderungen, Menschen, die von einer Behinderung bedroht sind und ihre Angehörigen. Sie unterstützt beratend dabei, das Leben so selbständig wie möglich zu gestalten. In der Beratung wird erklärt, welche Unterstützungsangebote es gibt – zum Beispiel beim Wohnen, Arbeiten oder in der Freizeit – und wo man diese beantragen kann. Die Beratung ist freiwillig, unabhängig und vertraulich.
Die EUTB für den Kreis Heinsberg gibt es seit 2019 und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert. Weitere Informationen finden Sie unter ww.eutb-hs.de oder unter der Telefonnummer 02433 – 93 999 36.